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 Das Tagebuch der Anne Frank [2016]
System Error - Wie endet der Kapitalismus?  

Die Siebtelbauern
Manchmal werden auch die Armen reicher

DVD,  1998, 94 Min. | Signatur: 100015


Stefan Ruzowitzkys Voralpensaga: Ein Bauer im Mühlviertel vermacht seinen Nachbarn den Spott, dem Pfarrer den Hohn. Die Knechte kriegen den Hof. Die Vergesellschaftung von Landwirtschaft schildert Ruzowitzky als großes Revolutionstheater, die Überhöhung des Heimatfilms schuldet ihre Mittel der Werbung ebenso wie dem Surrealismus, aber fast alle Effekte sind mit großer Sicherheit gesetzt. Eine präzise Geschichte von Emanzipation. - (Bert Rebhandl)

Nach dem gewaltsamen Tod eines Großbauern in Oberösterreich zu Beginn des Jahrhunderts werden gemäß dessen Testament sieben Knechte zu Bauern, wenn auch nur zu "Siebtelbauern". Ihr Entschluß, den Hof kollektivistisch zu führen, stößt auf erbitterten Widerstand. Allen voran versucht ein machthungriger Großbauer, das Anwesen in seinen Besitz zu bringen, und obwohl sich die einstigen Knechte zunächst erfolgreich wehren, obsiegen schließlich doch die Traditionalisten. Ein packender "Heimatfilm", der das negativ besetzte Genre dadurch rehabilitiert, daß er ihm die großen Kategorien des Kinos zurückgibt. Eine griffige Handlung nebst Utopien und Intrigen, hervorragende Darsteller und großartige Tableaus vereinen sich zu einem eindrucksvollen Kinoerlebnis. - (filmdienst)

Medium auf LEON


Schlagworte: Gunst, Neid, Gütertrennung, Intrige, Bauern, Soziales Gefüge, Erben, Heimatfilm, Dialog, Drama, Machtspiele, Mühlviertel, Mord
Topographie: Heimatfilm, Langspielfilm
Altersangabe: 12
Eignung: ab 16
Regie: Stefan Ruzowitzky
Externer Link: https://www.hoanzl.at/018-die-siebtelbauern-stefan-ruzowitzky.html

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